ich trag meine vergangeheit mit mir rum wie dreck unter den nägeln und mein tagebuch widert mich an.
ich zerreiß alle seiten und versuch zu vergessen, dass ich dich nicht vergessen kann.
meine gedanken hängen wie trauerweiden in der luft und die schwalben fliegen wieder tief.
dann seh ich deine silhouette am horizont, da war das monster, dass so lange schlief.
du tauchst in mein leben und ich spür, wie es sticht.
wie all meine hoffnungen an den worten zerbricht.
du tauchst in mein leben
schürst aufs neue die glut und meine älteste narbe spuckt wieder blut.
es tut wieder weh, es tut wieder weh, ich will raus hier! doch ich weiß nicht wie.
es tut wieder weh, es tut wieder weh und mein stolz geht vor dir auf die knie.
es tut wieder weh!
noch mit den füßen im feuer würd ich schwörn, es ging mir nie besser.
doch die lüge ist kein triumph, ich verteidige meine worte schon seit jahren
bis aufs messer, doch das messer wird mir langsam stumpf!
es tut wieder weh, es tut wieder weh!
ich will hier raus, doch ich weiß nicht wie.
es tut wieder weh!
jennifer rostock!
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